Über die Fischereigenossenschaft Untere Eider

 

Die Fischereigenossenschaft ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts. Rechtsgrundlage ist das Fischereigesetz Schleswig-Holstein (§§ 22 – 25). Mitglieder der Genossenschaft sind das Land Schleswig-Holstein, 6 Gemeinden und das Amt KLGn Eider (für die Gemeinde Kleve).

Grundlage für die Mitgliedschaften sind die Eintragungen im Fischereibuch des Landes Schleswig-Holstein in den Jahren 1924 bis 1927. Gemäß § 2 Ziffer b des Gesetzes über den Staatsvertrag, betreffend den Übergang der Wasserstrassen von den Ländern auf das Reich vom 29.07.2921 (RGBl. 1921 S. 961) verbleiben die staatlichen Fischereien bei den Ländern.

Diese Regelung gilt für den Anteil des Landes Schleswig-Holstein. Aufgabe ist die Verwaltung der Fischereirechte von Kleve/Nordfeld bis Tönning/Karolinenkoog, also einer Strecke von 21,4 km.

Die Gründung der Fischereischaft im Jahre 1938 hatte zum Ziel, eine geordnete gemeinsame Bewirtschaftung der einzelnen Flußabschnitte zu erreichen. Dieses Ziel ist auch heute noch aktuell. Die Genossenschaft sorgt mit ihren Beschlüssen dafür, dass der Fischbestand erhalten und gepflegt wird und dass den Berufsfischern und einem Nebenerwerbsfischer ihre Berufsausübung ermöglicht wird.

Die weitere hauptsächliche Nutzung erfolgt durch die Angelfreunde - also dem Angelsport.

Dabei wird der Bevölkerung in den Anliegergemeinden ein gewisser Vorrang eingeräumt – die ist seit Jahrzehnten üblich und durch die Geschichte der Fischerei an der Eider auch begründet. Die Fischereigenossenschaft wird ehrenamtlich verwaltet von einem Vorstand aus 3 Mitgliedern. Diese werden jeweils für die jeweilige Wahlzeit der Gemeindevertretungen von der Mitgliederversammlung gewählt.

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